Über Chess

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Spielübersicht

Schach ist ein Strategiespiel für zwei Personen auf einem 8×8-Brett. Jeder Spieler startet mit 16 Figuren: König, Dame, zwei Türme, zwei Springer, zwei Läufer und acht Bauern. Ziel der Partie ist es, den gegnerischen König schachmatt zu setzen – also so anzugreifen, dass er im Schach steht und keinen legalen Zug mehr hat, um diesem Angriff zu entkommen.

Schach gehört zu den beliebtesten Spielen der Welt und ist bekannt für seine Tiefe und taktische Komplexität. Jede der sechs Figurentypen bewegt sich anders; ihre Bewegungen zu verstehen, ist die Grundlage für jede Partie.

Zugregeln der Figuren:

  • König: Zieht ein Feld in jede Richtung (horizontal, vertikal, diagonal). Er ist die wichtigste, aber nicht die stärkste Figur.
  • Dame: Die stärkste Figur. Sie zieht beliebig viele freie Felder in jede Richtung (horizontal, vertikal, diagonal).
  • Turm: Zieht beliebig viele freie Felder nur horizontal oder vertikal.
  • Läufer: Zieht beliebig viele freie Felder diagonal. Jeder Läufer bleibt das ganze Spiel über auf der Farbe, auf der er gestartet ist.
  • Springer: Zieht in einem “L”-Muster: zwei Felder gerade (orthogonal) und eines seitlich. Als einzige Figur darf er über andere Figuren hinwegspringen.
  • Bauer: Zieht ein Feld gerade nach vorne, schlägt jedoch ein Feld diagonal nach vorne. Im ersten Zug kann er zwei Felder vorrücken. Bauern ziehen und schlagen nie rückwärts. Sie besitzen Sonderregeln wie En Passant und Umwandlung.

Strategie & Tipps

Eröffnungsgrundsätze

  1. Zentrum kontrollieren: Die Felder d4, e4, d5, e5 sind besonders wichtig. Figuren im Zentrum kontrollieren mehr Felder und sind meist aktiver.
  2. Figuren entwickeln: Bringe Springer und Läufer früh von ihren Ausgangsfeldern weg auf aktive Positionen – meistens erst Springer, dann Läufer.
  3. Früh rochieren: Die Rochade bringt deinen König in Sicherheit und entwickelt einen Turm. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Eröffnung.

Mittelspiel-Ideen

  1. Figurenwerte beachten: Nutze die Faustregel Bauer=1, Springer=3, Läufer=3, Turm=5, Dame=9 als grobe Orientierung bei Abtäuschen. Tausche selten eine wertvollere Figur gegen eine deutlich schwächere, außer du erhältst dafür einen klaren Vorteil.
  2. Taktikmotive lernen: Häufige Motive sind:
    • Gabel: Eine Figur greift gleichzeitig zwei oder mehr gegnerische Figuren an.
    • Fesselung: Eine angegriffene Figur darf sich nicht bewegen, ohne eine wertvollere Figur dahinter preiszugeben.
    • Spieß: Eine wertvolle Figur wird angegriffen und muss weichen, wodurch eine weniger wertvolle Figur dahinter geschlagen werden kann.
  3. Immer den Antwortzug bedenken: Nach jedem gegnerischen Zug solltest du fragen: “Was droht er?” und “Was wäre sein nächster guter Zug?”.

Endspiel-Grundlagen

  1. König aktivieren: Im Endspiel wird der König zur aktiven Figur und sollte meist in die Brettmitte vorrücken, um Bauern zu unterstützen oder gegnerische zu blockieren.
  2. Bauernumwandlung: Häufiges Endspielziel ist es, einen Bauern bis zur gegnerischen Grundreihe zu führen und in eine Dame umzuwandeln. Ein “Freibauer” ohne gegnerische Bauern davor ist dabei besonders wertvoll.

Steuerung (digitale Version)

  • Tasten (Abgleich): Click Drag Click hold drag Click Click Click click

In der Browser- oder Mobile-Version ist die Bedienung intuitiv.

  • Figur ziehen:
    • Klicken & Ziehen: Figur anklicken, halten, auf ein legales Feld ziehen und loslassen.
    • Klicken & Klicken: Figur anklicken (legale Felder werden meist markiert), dann Zielfeld anklicken.
  • Rochade: Bewege den König einfach zwei Felder in Richtung des Turms; der Turm wird automatisch auf das richtige Feld daneben gesetzt.

Häufige Fragen (FAQ)

1. Was ist der Unterschied zwischen Matt und Patt?

Matt bedeutet Sieg: Der König steht im Schach und kann nicht entkommen. Patt ist ein Unentschieden: Der Spieler am Zug steht nicht im Schach, hat aber keinen legalen Zug mehr – die Partie endet remis.

2. Welche Bedingungen gelten für die Rochade?

Du darfst nur rochieren, wenn:

  1. König und der beteiligte Turm noch nie gezogen wurden.
  2. Zwischen König und Turm keine Figuren stehen.
  3. Der König nicht im Schach steht, kein vom Gegner angegriffenes Feld überschreitet und nicht auf einem angegriffenen Feld landet.

3. Was ist “En Passant”?

En Passant ist eine Sonderregel für Bauern: Zieht ein gegnerischer Bauer von seiner Grundreihe aus zwei Felder nach vorne und landet direkt neben deinem Bauern, kannst du ihn im nächsten Zug so schlagen, als wäre er nur ein Feld vorgerückt. Dieser Schlag ist nur sofort im darauffolgenden Zug erlaubt.

4. Darf der König selbst schlagen?

Ja, der König darf gegnerische Figuren schlagen, solange das Zielfeld nicht von einer gegnerischen Figur gedeckt ist – er darf sich niemals selbst ins Schach stellen.